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Paderborn aus anderer Perspektive kennengelernt

Der Frischluft Kreisverband Paderborn konnte mit Hilfe der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Paderborn die Innenstadt einmal anders kennen lernen. Mit Blick auf die Spuren jüdischen Lebens in der Stadt rückten Plätze, Häuser und Straßen, die allen Einwohnern im Alltagsleben bekannt sind, in ein neues Licht. Ausgehend vom Platz „An der alten Synagoge“ und dem dortigen Denkmal führte Monika Schrader-Bewermeier zum Bahnhof Kasseler Tor, von dem die meisten Transporte (der erste ging vom Nordbahnhof) über Bielefeld „in den Osten“ gingen. Die wenigsten Menschen überlebten die Gettos und Konzentrationslager.
Der Weg führte weiter zum Standort des ehemaligen jüdischen Waisenhauses an der Husener Straße/Ecke Leostraße, heute LWL Paulineschule. Seit 1990 erinnert die GCJZ mit einem Denkmal an diese Einrichtung. In der Innenstadt wurden weitere Stationen ehemaligen jüdischen Lebens vorgestellt. Der Rundgang endete im Paderquellgebiet an der Stelle, wo vor dem Krieg das Haus der Brüder Moritz und Sally Rosenbaum, der Familie von Jenny Aloni, stand. Für die Zukunft ist ein Besuch der Paderborner Synagoge geplant.

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