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„Wer Demokratie stärken will, muss in Kinder investieren“

Berlin. „Es ist eine absurde Debatte, ob nun Rechts- oder Linksextremismus der gefährlichere ist. Extremismus ist Beschissmus – egal ob von rechts oder von links“, erklärt der Bundesvorsitzende des Kinder- und Jugendverbandes FRISCHLUFT, Sascha Drescher.

Wenn Extremisten Autos anzünden oder Menschenleben gefährden, dann ist der Aufschrei groß. Statt nachhaltiger Bildungsmaßnahmen zur Stärkung der Demokratie werden von der politischen Klasse so lange absurde ideologische Debatten geführt, bis die Schlagzeilen verebben. Am Problem ändert das nichts“, so Drescher.

Der FRISCHLUFT-Chef fordert die bundesweite Aufstockung der Mittel für Demokratieerziehung und politische Bildung. Auf allen Ebenen, vom Bund bis zur Kommune, müssten die Anstrengungen erhöht werden, bereits Kindern und Jugendlichen der Wert der Freiheit und der individuellen Menschenwürde als höchstes Gut zu vermitteln.

„Demokratie muss wehrhaft sein," so Drescher. "Dafür müssen wir der Persönlichkeitsbildung von Kindern und Jugendlichen einen größeren Stellenwert einräumen“, machte Drescher deutlich.

Dass Rhetorikseminare aus der Förderung des Bundesjugendministeriums herausgefallen seien, bezeichnet Drescher als „groben und gefährlichen Unfug“: „Demokratie braucht starke Stimmen. Wenn uns Jugendverbänden die Möglichkeit abgeschnitten wird, Jugendlichen das selbstbewusste Auftreten für die eigene Sache zu ermöglichen, dann wird politische Bildung zur Farce.“

Es bestehe akuter Handlungsbedarf, um den demokratischen Kräften die Hoheit über die Wertevermittlung zu erhalten. Hauptziel müsse Wachsamkeit und Stärkung der Demokratie gegen alle Angriffe sein.

„Wer auf einem Auge blind ist, macht sich auf dieser Seite verwundbar“, so Sascha Drescher abschließend.

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