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Partizipation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland konsequenter stärken!

„Bis eine angemessene Beteiligung junger Menschen in Deutschland überzeugend umgesetzt ist, ist der Weg noch lang“, so Christian Ertel, Mitglied im Bundesvorstand von FRISCHLUFT.

Es laufen viele Ansätze und Projekte zur stärkeren Partizipation von Jugendparlamenten bis zur Planungsbeteiligung bei der Anlage von Spielplätzen, doch ist nicht oft zu erkennen, dass junge Menschen wirklich die Chance zur Einflussnahme haben. Es fehlt häufig die Übersicht über die Möglichkeit sich zu beteiligen oder die Verfahren sind zu umständlich.

Auch ist fraglich, ob eine einseitige Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre mehr Begeisterung für politische und gesellschaftliche Teilhabe schafft. Seit Jahren zeigt sich, dass das Interesse sich zu engagieren eher an greifbaren Ergebnissen und konkreten Projekten orientiert ist. Junge Menschen brauchen das Handwerkszeug sich altersgerecht einzumischen und fundierte Meinungen zu vertreten.

„Kinder- und Jugendverbände müssen daher in ihrer Arbeit gestärkt werden!“, fordert Ertel, „Sie nehmen eine wichtige Aufgabe bei der Qualifizierung und politischen Bildung junger Menschen wahr.“ Schulen machen einen guten Job, indem sie Schülern viele Angebote für fachliches Wissen oder methodische Grundlagen machen. Ein wichtiger Vertiefungsprozess werde hier außerschulisch von Vereinen und Verbänden geleistet, die in ihrer Arbeit jegliche Unterstützung verdienen.

„Will die Bundesregierung ihren selbst formulierten nationalen Aktionsplan Für ein Kindgerechtes Deutschland 2005-2010 (NAP) erfolgreich umsetzen, benötigt sie die tatkräftige gesellschaftliche Unterstützung in der Praxis“, ist Vorstandsmitglied Ertel sicher.

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